Wer liest denn heute noch Newsletter

Helen Schmidt Tipps für die Buchvermarktung

 

Tipps für die Buchvermarktung von Helen Schmidt

Helen Schmidt unterstützt Autor*innen und Verlage im Bereich Onlinemarketing. Ihr Steckenpferd sind E-Mail-Kampagnen. Sie erklärt uns in diesem Gastbeitrag, wie wir als Autor*innen Newsletter strategisch nutzen können, um mit unseren Leser*innen in Kontakt zu bleiben und unsere Verkaufszahlen zu erhöhen.

Ihre Online-Kurse richten sich ebenfalls an Autor*innen: E-Mail-Marketing für Autor*innen und Lesermagnet. Ein Goodie für den Autor*innen-Newsletter. Beide findet ihr unter www.buchvermarktung.de/Lernen. Außerdem unterstützt sie auch in ihrer Facebook-Gruppe https://www.facebook.com/groups/539787329735271/

Wie Autor*innen eine E-Mail-Kampagne sinnvoll nutzen können

Zugegeben, reine Werbe-Mails nerven, das Postfach quillt über und das Verfassen eines Newsletters fällt oft schwer. Aber: E-Mails gehören auch heute noch zu den am besten funktionierenden Marketingmitteln im Onlinebereich. Kein anderes digitales Medium hat eine so passgenaue Zielgruppe, kann so vielfältig eingesetzt und ausgewertet werden. 

Der Nutzen einer E-Mail-Kampagne für Autor*innen

Mit E-Mails kannst du mit deinen Leser*innen in Kontakt bleiben. Gerade in den Phasen zwischen den Veröffentlichungsterminen kann die Verbindung zum Leser damit aufrechterhalten werden. Durch E-Mails lässt sich eine persönliche Beziehung aufbauen. Es entsteht kein Druck, jeden Tag einen Beitrag veröffentlichen zu müssen. Den Leser*innen werden exklusive Inhalte geboten und so werden sie langfristig an den Schreibenden gebunden. Dies geschieht über das regelmäßige versenden einer durchdachten, unterhaltsamen E-Mail-Kampagne. 

Die Leser*innen aus dem Alltag entführen

Stellen wir uns eine Liste von 1.000 Abonnent*innen vor. Alle haben sich freiwillig für die E-Mail eingetragen. Jede*r Leser*in hat bereits eine Beziehung zum/zur Autor*in aufgebaut, vielleicht bereits eine Kurzgeschichte oder ein Buch gelesen. Sie sind bereits in der Welt der Autor*in zu Hause, haben sich mit dem Schreibstil vertraut gemacht. Jeden Monat freut sich er/sie sich auf neue Zeilen, die sie/ihn aus dem Alltag entführen und mit einem wohligen Gefühl entlassen. Wichtig: In den Mails sind weder Cliffhanger, noch Pageturner eingebaut. Die Inhalte sind klar strukturiert und unterhaltsam. 

Überzeugende Erfolge

Die Öffnungsrate dieser Mails liegt weit über dem Durchschnitt. Mindestens 70% der Leser*innen werden diese E-Mails öffnen. Das bedeutet, 700 Leser*innen erfreuen sich an den Inhalten. Wird in einer dieser Mails ein neues Buch angekündigt, welches genau die Bedürfnisse der Leser*in nach Unterhaltung bedient, kann von einer Klickrate (auf den Verkaufslink zum Buch) von 50% ausgegangen werden (konservativ gerechnet). Das wären dann 350 Besucher auf dem Verkaufslink für das Buch. Überzeugen dann Cover und Klappentext, dann ist eine hohe Verkaufsrate sicher. 

Die wichtigsten Eckpfeiler einer guten E-Mail-Kampagne

1. Kommuniziere klar!

Was erwartet dein*e Leser*innen in deinen Mails?

  • Unterhaltsame Inhalte
  • Einblicke in deinen Schreiballtag
  • Hinweise auf das nächste Buch
  • Vorabinformationen 
  • Kurzgeschichten
  • Prequel/ Sequel
  • Spinn-Off zu einer Reihe o.ä.

2. Plane voraus!

Nichts ist schlimmer als am letzten Tag des Monats festzustellen, dass man noch keinen Newsletter verschickt hat. Wirklich unterhaltsame Inhalte fallen einem dann selten ein.

  • Entwickle eine durchdachte Mail-Abfolge für ein Jahr.
  • Automatisiere den Prozess, so dass du selbst nicht ständig neue Mails schreiben musst.
  • Du kannst dazwischen trotzdem noch mit Sondernewslettern über spontane Aktionen informieren.

3. Sei geduldig!

  • Eine E-Mail-Liste baut sich nicht über Nacht auf.
  • Erzwinge keine Abonennt*innen über Gewinnspiele.
  • Fülle deine Liste mit wirklichen Fans deiner Bücher und deines eigenen Stils.

Eine E-Mail-Kampagne ist, wie oben beschrieben, ein sehr effektives Mittel, um mit den Leser*innen respektive potenziellen Käufer*innen in Kontakt zu bleiben. Sie lohnt sich allerdings nicht für Autor*innen die nur ein oder zwei Bücher veröffentlichen möchten, oder für Autor*innen, die im Genre springen. Jedes Genre/Pseudonym benötigt eine eigene E-Mail- Kampagne, denn die Zielgruppen unterscheiden sich meist. 

Ihr wollt mehr wissen über Helen Schmidt?

Instagram: https://www.instagram.com/buchvermarktung/
Facebook: https://www.facebook.com/buchvermarktung

2 Gedanken zu „Wer liest denn heute noch Newsletter“

  1. Denkst Du, dass jedes Genre auch ein eigenes Pseudonym braucht?
    Ich ringe mit mir, ob es nicht nur eine neue Mailingliste (mit anderem Leser-Goodie) sondern vielleicht auch eines anderen Namens bedarf. Aber dann gibt es noch eine Baustelle, die man regelmäßig über Social Media mit Posts bedienen muss … Ich sehe die Gefahr, mich noch mehr zu verzetteln. (Aktuell: Sachbücher unter meinem echten Namen, Urban Fantasy unter offenem Pseudonym. Beides mit eigenen FB und Insta-Seiten und Webseiten.)

    Antworten
    • Hi, danke für deine Frage. Das ist in der Tat schwierig. Der Mehraufwand für mehrere Accounts ist enorm und kostet sozusagen Schreibzeit. Andererseits sind es ja wahrscheinlich sehr unterschiedliche Zielgruppen. Bei mir ist es ähnlich: Ich schreibe Elternratgeber und Autorenratgeber. Ich habe mich für einen Social Media Auftritt für alles entschieden, aber das ist sicher nicht optimal. Andererseits schaffe ich auch nicht mehr. Im Prinzip denke ich schon, dass die Leseransprache bei den Mailings besser ist, wenn du es trennst. Aber die Mehrarbeit … Erzähl mir mal, wie du dich entschieden hast. Liebe Grüße, Ulla

      Antworten

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